Neurobiologische Veränderungen

Anhaltende Psychotraumatisierung führt zu einer nachhaltigen Veränderung der Gehirnentwicklung.
Die möglichen Folgen eines Traumas betreffen das Nervensystem, den Hormonhaushalt, die Gemütslage, das Verhalten, die Lernfähigkeit, die Bindungsfähigkeit und das Immunsystem derart, dass ein Leben zum sprichwörtlichen Überleben wird.
So gehen hormonelle Veränderungen und das Fehlen einer inneren Ruhe miteinander einher.


Zuweilen können sich die Augen noch nicht einmal auf das Lesen eines Textes einstellen, ein deutliches Indiz für das andauernde und krankhafte Verharren in einem Stressmodus, bei dem die Augen auf die weitere Umgebung gerichtet sind, was zur Sicherung des Überlebens wichtig und richtig ist. Die Möglichkeit einer gesellschaftlichen Teilhabe wird nachhaltig belastet.

Stress